März 2024 · Italien

Apulien & Matera: Einmal bis an den Absatz des Stiefels

Unser Van am Strand an der Adria, wir beide in der Sonne

Entwurf – der Text wird noch aus den Videos und Instagram ergänzt

Im März der Sonne entgegen: Kreidefelsen am Gargano, Polignano a Mare auf den Klippen, Trulli, die Felsküste des Salento, Taranto, die Höhlenstadt Matera – und rund 3.050 km später zurück im Winter.

Im März halten wir es zu Hause nicht mehr aus und fahren der Sonne entgegen, einmal bis an den südlichsten Zipfel Apuliens, den Absatz des italienischen Stiefels. Das Leben beginnt da, wo die Zeit egal ist.

Gargano: Morgenlicht und der Pizzomunno

Erste Station ist der Gargano, der „Sporn“ des Stiefels. Wenn das Morgenlicht einen nicht schlafen lässt, steht man eben auf. In Vieste ragt am Strand der Pizzomunno auf, ein rund 25 Meter hoher weißer Kalkfelsen und das Wahrzeichen der Stadt.

Städtehüpfen: Polignano a Mare

Heute mal Städtehüpfen, und unser Favorit? Ganz klar Polignano a Mare. Die weiße Altstadt thront direkt auf den Klippen über dem türkisen Meer, darunter liegt die kleine Badebucht Lama Monachile zwischen den Felsen.

La città dei Trulli

In Alberobello stehen die berühmten Trulli, weiß gekalkte Rundhäuser mit kegelförmigen Steindächern. Die Gassen mit den Hunderten von Trulli gehören zum UNESCO-Welterbe und sehen aus wie aus einem Märchenbuch.

Kleine Naturwunder an der Küste des Salento

Weiter im Süden zeigt sich die Küste des Salento von ihrer wildesten Seite: Felsbögen, Felsnadeln im türkisen Wasser und Naturbecken wie die Grotta della Poesia, in der man sogar baden kann. Den Sonnenaufgang erleben wir ganz im Süden Apuliens. Ich kann nicht verhindern, dass ich älter werde, aber ich kann dafür sorgen, dass ich Spaß dabei habe. (Edith)

Taranto Vecchio

Die Altstadt von Taranto liegt auf einer kleinen Insel zwischen zwei Meeren. Viele der alten Häuser verfallen, Fassaden bröckeln, Fenster stehen leer. Hier kann man tatsächlich für 1 € eine Wohnung kaufen, mit der Pflicht, sie zu sanieren.

Die Höhlenstadt Matera

Ein Abstecher in die Basilikata: Matera gilt als eine der ältesten Städte der Welt und als einer der am längsten dauerhaft bewohnten Orte, seit rund 9.000 Jahren. Die Sassi, in den Fels gehauene Höhlenwohnungen und Häuser, ziehen sich über die Hänge einer Schlucht. Lange galten sie als Schandfleck Italiens, heute gehören sie zum UNESCO-Welterbe. 2019 war Matera Kulturhauptstadt Europas.

Zurück nach Norden

Auf dem Rückweg wachen wir an der Adria auf: aufstehen, Tür auf und genießen. Kaffee schmeckt im Van mit Meerblick einfach so viel besser. Wintersocken und Flip-Flops sind dabei das perfekte Duo. Rund 3.050 km später sind wir wieder zu Hause, und dort ist noch Winter.

Fotos von unterwegs

  • Der Kreidefels Pizzomunno am Strand von Vieste
  • Polignano a Mare auf den Klippen über dem Meer
  • Manni und Edith vor der Altstadt von Polignano a Mare
  • Der Van auf den Felsen an der Küste des Gargano
  • Edith in einer Gasse zwischen den Trulli von Alberobello
  • Die Kegeldächer der Trulli in Alberobello
  • Die Grotta della Poesia, ein Naturbecken in den Felsen
  • Felsnadeln und türkises Wasser an der Küste des Salento
  • Ein Felsbogen an der Küste des Salento
  • Alter Wachturm im Abendrot an der Südküste
  • Verfallene Häuserfassaden in Taranto Vecchia
  • Blick auf die Sassi von Matera
  • Treppengasse in den Sassi von Matera
  • Matera mit dem Glockenturm der Kathedrale
  • Edith mit Kaffee in der offenen Schiebetür, Meerblick
  • Sonnenuntergang über dem Meer
  • Der Van am Kiesstrand an der Adria, Edith in der Abendsonne

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