Sidequest · Rad- & Bergtouren · Rennradtour
September 2026 · Vahrn – Jaufenpass – Meran – Bozen (Südtirol) · Edith solo
„Du verrücktes Huhn“: Über den Jaufenpass nach Meran

Entwurf – bitte gegenlesen
Gegen den inneren Schweinehund: 1.100 Höhenmeter Kehre für Kehre auf den Jaufenpass, eine ruppige Abfahrt ins Passeiertal und zurück über die „Rennradautobahn“ im Etschtal.
„Du verrücktes Huhn“, wurde ich genannt. (Edith)
Kennt ihr diese Tage, an denen der Wecker zigmal klingelt und man sich beim Aufstehen am liebsten wieder hinlegen würde? Das Schwerste war, meinen Schweinehund zu besiegen. Mit flauem Magen mache ich mich auf den Weg nach Vahrn.
Der Jaufenpass
Mit noch kalten, müden Beinen kurble ich los, über Neustift nach Sterzing: die ersten 400 Höhenmeter, und ich denke, das wird heute nichts. Und dann wartet er, der Jaufenpass. 1.100 Höhenmeter, Kehre für Kehre, die Beine brennen, und der Kopf fragt kurz, ob man noch ganz sauber ist. Dann läuft es. Mit der Sonne kommt die Motivation.
Und dieses Gefühl am Passschild? Unbezahlbar. Zunge raus, kurz durchatmen, und dann die Belohnung: die Abfahrt ins Passeiertal.
Denkste!
Es geht über eine ruppige Nebenstraße steil bergab, mit Schlaglöchern und Steinen. Nicht ganz das Richtige fürs Rennrad. Weiter geht es über die schnell befahrene Hauptstraße nach Meran, nichts für schwache Nerven.
Danach rolle ich über den traumhaft schönen Etschtal-Radweg, bekannt als „Rennradautobahn“, nach Bozen und über den Eisacktal-Radweg die letzten Höhenmeter zurück nach Vahrn. Zum Glück mit Rückenwind.
Ein Tag, eine epische Runde, unzählige Schweißperlen und pure Glücksgefühle auf zwei Rädern.







