Griechenland · Teil 1 von 7
März 2025 – April 2025 · Italien, Griechenland
Über die Adria auf den Peloponnes

Entwurf – der Text wird noch aus den Videos und Instagram ergänzt
Nach langer Pause wieder unterwegs: 18 Stunden Fähre von Bari nach Patras, ein Traumplatz an der Westküste, der Aussteigerstrand Elea und der Apollontempel hoch in den arkadischen Bergen.
Es war lange still hier. Viel Zeit verging mit dem Umbau des Autos, der Folierung und vielen kleinen Reisen. Jetzt ist es wieder so weit: Wir machen uns auf den Weg Richtung Bari, um von dort mit der Fähre nach Griechenland überzusetzen.
Bisceglie und die Fähre nach Patras
Die erste Nacht verbringen wir auf dem Campingplatz Cala Batteria in Bisceglie. Er hat ganzjährig geöffnet und liegt direkt an der Strandpromenade, wird gerade aber renoviert. Sonne, viel Wind, aber trotzdem warm genug zum Draußensitzen. Am nächsten Morgen weckt uns die Sonne. Das Schöne am Campen: Das erste Licht schimmert in den schönsten Farben durchs Fenster. Natürlich nur, weil „Mann“ vergessen hat, das Fenster abends ganz zu verdunkeln.
Dann heißt es: Bye bye Italy! 18 Stunden Fährfahrt bis Patras, zum Glück bei sehr ruhiger See.
Kaliméra Griechenland!
In Patras gut angekommen, geht es gleich weiter an die Westküste, auf Stellplatzsuche direkt am Strand. Ja, wir hätten auch durch die Gassen von Patras schlendern können. Aber dieser Platz! Sonne, rund 20 Grad und keine Menschenseele, nur ein kalter Nordwind. Definitiv die bessere Entscheidung. Den Platz findet ihr bei Park4Night. Wir dachten schon, das wird nichts mit dem Sonnenuntergang, und dann kam die Sonne doch noch einmal für uns raus. Best place ever, wir wollen hier gar nicht mehr weg.
Der Aussteigerstrand Elea
Über eine etwas offroadmäßige Strecke durch schlammige Pfützen erreichen wir den Elea Beach, einen Aussteigerstrand, der jetzt fast leergefegt ist. Zu Weihnachten sollen hier Hunderte Camper und Zelte stehen. Laut Einheimischen wird der Platz im Frühling von der Polizei geräumt: Dauercamper werden vertrieben, Möbel, Paletten und Müll abtransportiert, und pünktlich zu den Osterferien ist der Strand frei für Griechen und Touristen.
Ein mobiler Laden kommt täglich vorbei, mit Spezialitäten der Region und morgens frischen Brötchen. Es fehlt an nichts.
Der Apollontempel von Bassae
Etwas Geschichte: Der Apollontempel von Bassae liegt auf 1.150 Metern Höhe in den arkadischen Bergen. Er gilt als einer der bedeutendsten Tempel Griechenlands und wurde 1986 als erste griechische Stätte ins UNESCO-Welterbe aufgenommen. Gebaut wurde er vermutlich zwischen 430 und 420 v. Chr. von den Bewohnern des nahen Phigaleia, zu Ehren von Apollon Epikourios. Der Legende nach zeigte Apollon ihnen während des Krieges eine bis heute unbekannte Heilpflanze, die sie vor der Pest rettete. Aus Dank bauten sie den Tempel dort, wo die Pflanze wuchs.
Unser Fazit: Der Tempel steht unter einem großen Schutzzelt und wird restauriert. Das kann sich noch Jahrzehnte hinziehen. Wen Gerüste stören, der sollte erst einmal nicht herkommen. Eintritt 10 € pro Person, eigentlich in Ordnung, wir hatten uns aber mehr erwartet. Dafür ist die kurvenreiche Anfahrt durch die Serpentinen umso spektakulärer.
Übernachtet haben wir etwa 2 km hinter dem Tempel (bei Park4Night zu finden). Frühaufstehen lohnt sich hier auf jeden Fall.








