Griechenland · Teil 3 von 7
April 2025 · Griechenland
Lakonien: Ein Schiffswrack, Offroad-Spots und Monemvasia

Entwurf – der Text wird noch aus den Videos und Instagram ergänzt
Das berühmte Wrack der Dimitrios, ein Traumplatz am Ende einer Offroad-Piste, mit dem Rad über die Insel Elafonisos und die mittelalterliche Felsenstadt Monemvasia.
Die Dimitrios: kein Piratenschiff
Leider keine romantische Piratengeschichte: Die Dimitrios ist ein 67 Meter langer Frachter, 1950 in Dänemark gebaut und ursprünglich als Klintholm registriert. Am 23. Dezember 1981 riss sie sich bei schwerem Sturm von ihrem Ankerplatz vor Gythio los und strandete auf dem Sandstrand von Valtaki, wo sie seither liegt.
Um das Wrack ranken sich bis heute Legenden über Zigarettenschmuggel. Angeblich sollte das Schiff dafür genutzt und später angezündet werden, um Beweise zu vernichten. Heute ist die Dimitrios eine der bekanntesten Fotokulissen Griechenlands und über eine kurze Zufahrtsstraße von Gythio leicht zu erreichen. Ein kurzes Video vom Wrack gibt es auch auf unserem YouTube-Kanal.
Offroad zum Traumplatz bei Charakia
Unser nächster Spot liegt etwa einen Kilometer hinter dem Charakia Beach an einer Offroad-Piste, eigentlich nur mit 4x4 machbar. Unser Van glaubt sowieso, er wäre einer. Die AT-Reifen halten, was sie versprechen, und den Rest macht der Fahrer. Die Aussicht ist fast schon zu perfekt. Das Video zu diesem Platz findet ihr unten.
Mit dem Rad über Elafonisos
Der Oasis-Stellplatz (eine Taverne) liegt perfekt in der Nähe des Fährhafens zur kleinen Nachbarinsel Elafonisos. Für 6 € kann man hier 24 Stunden parken, mit Entsorgung, Toiletten, Wasser und (kalten) Duschen. Ideal, um die Insel und ihren Traumstrand Simos Beach mit dem Bike zu erkunden. Unsere Tour war etwa 24 km lang.
Elafonisos liegt zwischen dem Peloponnes und Kythira und wird zu den Ionischen Inseln gezählt. Die Insel ist rund 19 km² groß, der höchste Berg ist der Vardia mit 276 Metern, und es leben etwa 1.050 Menschen hier. Im einzigen Dörfchen treffen sich alle Einheimischen am Hafen auf einen Espresso freddo, den typisch griechischen kalten Espresso mit Eiswürfeln.
Tipp: Die Überfahrt kostet für 2 Personen mit Fahrrad 6 € pro Strecke und dauert etwa 20 Minuten. Kommt nicht zu spät, die Griechen sind pünktlich!
Monemvasia, die Felsenstadt
Für den Besuch von Monemvasia empfehlen wir zum Freistehen den Kastraki Beach, etwa 8 km vom Städtchen entfernt. Unter dem kleinen Pinienwald findet man Schatten, wer die Sonne mag, stellt sich vorne an den Strand. Der Strand selbst ist schon einen Besuch wert: türkisblaues Wasser, langer Sandstrand und dahinter Berge. Mit etwas Glück sieht man sogar Schildkröten.
Von hier blickt man auf die kleine Hügelinsel, auf deren Rückseite die mittelalterliche Stadt liegt. Im Byzantinischen Reich war sie ein wichtiger Stützpunkt und galt als uneinnehmbar. Die vielen verwinkelten Gassen, gepflasterten Mauern und Stufen, die pastellfarbenen Häuser und die schön dekorierten Tonvasen laden zum Verweilen ein, auch bei Regen, so wie bei uns.
Tipp: Das Wochenende meiden und vorher schauen, ob ein großes Kreuzfahrtschiff anlegt.











