Griechenland · Teil 7 von 7

Mai 2025 · Griechenland, Italien

Abschied: Schwefelquellen, Glamping und die Fähre nach Bari

Blick auf die Brücke Rio-Andirrio nach Patras

Entwurf – der Text wird noch aus den Videos und Instagram ergänzt

Ein Regentag mit Blick auf die Brücke nach Patras, eine Biketour zu den verwilderten römischen Schwefelquellen von Loutra Kyllini und zum Schluss ganz unabenteuerlich: Pool, Aperol und Schildkröten.

Lefkada liegt hinter uns, und wir fahren wieder Richtung Süden. Wegen des angekündigten schlechten Wetters verbringen wir den „Regentag“ in den Bergen, auf einem Platz mit Aussicht 10/10: Wir blicken auf die Brücke Rio–Andirrio, über die wir später zurück auf den Peloponnes fahren.

Die Schwefelquellen von Loutra Kyllini

Mit dem Bike geht es zu den antiken Schwefelquellen von Loutra Kyllini. Die historischen Schlammlöcher liegen etwas versteckt, etwa 12 km vom Hafenort Kyllini entfernt. Am einfachsten findet man sie am Geruch: tief einatmen und immer der Nase nach.

Pinien bedecken die alten römischen Ruinen, der Schwefelgeruch ist allgegenwärtig. Offiziell wird das römische Schwefelbad mit dem altbekannten Heilwasser nicht mehr genutzt. Ein paar hundert Meter entfernt wurde ein neues Heilbad gebaut, mit einem Eintritt, den sich viele Einheimische nicht leisten können. Umso beliebter sind die ursprünglichen, verwilderten Quellen. Mit Kellen wird der schwefelhaltige Schlamm aus den Löchern geschöpft und auf dem Körper verteilt, dann lässt man ihn in der Sonne trocknen und duscht ihn ab. Der heilende Schlamm wird gern bei Hautkrankheiten genutzt. Schon die Römer schworen auf das Quellwasser.

Ein bisschen Glamping zum Schluss

Für unsere letzten Tage in Griechenland gönnen wir uns etwas „Glamping“: ganz unabenteuerlich auf einem Campingplatz mit eingezäunten Parzellen und ebenem Boden. Dazu ein Pool fast für uns allein, Aperol-Spritz-Service direkt am Pool, ein wild belassener Strand, endlose Radwege, Schildkröten und Blick auf den Sonnenuntergang. Wir dachten, nach Wochen des Autarkstehens können wir Campingplatz gar nicht mehr. Schade, dass wir morgen auf die Fähre müssen.

Und wie ging es weiter?

Mit der Fähre geht es zurück nach Bari. Dort trennen sich unsere Wege: Edith fährt mit dem Zug nach Hause, und Manni fährt mit dem Van weiter zu einer Workation nach Sizilien. Davon erzählen wir in einer Sidequest.

Fotos von unterwegs

  • Das verfallene Badehaus von Loutra Kyllini
  • Unsere Mountainbikes vor den alten Thermen
  • Schwefelhaltiges Quellwasser in einem alten Becken
  • Mit Heilschlamm bedeckte Beine
  • Mit dem Rad über die Feldwege
  • Edith mit dem Bike am Strand
  • Aperol Spritz am Pool
  • Sonnenuntergang an der Westküste
  • Der Van auf dem Campingplatz
  • Edith am Pool des Campingplatzes
  • Füße hoch auf der Liege am Strand